Modisch gekleidet beim Laufen zu jeder Jahreszeit

Mittlerweile ist es schon jedem bekannt, dass Bewegung zu mehr Wohlbefinden führt. Wer regelmäßig Sport betreibt, schafft damit einen wichtigen Ausgleich zum Büroalltag. Meistens verbringt man den Tag sitzend vor dem Computer. Dadurch sind gesundheitliche Probleme wie Rücken- und Schulterverspannungen vorprogrammiert, wenn man nicht rechtzeitig einen Ausgleich schafft. Vielen Menschen ist es zu mühevoll, in ein Fitnesscenter zu fahren oder regelmäßig ein Schwimmbad aufzusuchen. Wer sich die Anfahrt zum nächsten Sportzentrum sparen möchte, schnürt einfach zu Hause die Laufschuhe und schon kann es losgehen. Joggen zählt zu den natürlichsten Bewegungsanläufen überhaupt. Wer schon einmal Kinder beim Spielen beobachtet hat, weiß wie selbstverständlich die Kleinen einfach aus Spaß rennen. Während vor einigen Jahrzehnten nur wenige Läufer in den Parks und Naherholungsgebieten zu sehen waren, zieht es heute immer mehr Leute hinaus um ihre Runden zu drehen. Wichtig dabei ist die richtige Ausrüstung. Nicht nur die Laufschuhe müssen perfekt passen, auch die entsprechende Kleidung sorgt für Wohlbefinden während dem Sport.

Kleines, aber wichtiges Detail: die Socken

Wer schon einmal einige Kilometer mit falschen Socken gelaufen ist, weiß welch dramatische Auswirkungen dieser kleine Fehler haben kann. Jede noch so kleine Folge kann sich bei einigen Kilometern Lauftraining fatal auswirken. Es kommt zu Scheuerstellen und Blasen, die ein weiteres Training für die nächsten Tage unmöglich machen. Was Laufsocken als wichtiges Bindeglied zwischen Fuß und Laufschuh von normalen Modellen für den Alltag unterscheidet, ist die genau auf die Körperseite zugeschnittene Passform. Es gibt einen Socken für den linken und den rechten Fuß, die jeweils mit einem „L“ oder „R“ an der Oberseite gekennzeichnet sind. Der Fuß soll durch das atmungsaktive Material einerseits geschützt, andererseits bei der natürlichen Abrollbewegung nicht behindert werden. Laufsocken sind auch deswegen besonders, weil sie meistens auf Rundstrick-Maschinen gefertigt werden. Bei diesem Verfahren entstehen keine störenden Nähte. Manche Läufer schwören auf Kompressionsstrümpfe, die eng anliegen und bis unter das Knie reichen. Diese Art der Laufsocken soll folgende Vorteile bringen:

  • Stabilisation der Wade
  • Verbesserung des Blutstroms zum Herzen, da von außen Druck aufgebaut wird
  • Lymphsystem wird unterstützt
  • Regeneration soll gefördert werden
  • Leistungsfähigkeit soll verbessert werden

Allerdings ist das Anziehen der engen Strümpfe oft mühsam und bei großer Hitze wird das Material als unangenehm empfunden. Bei Kompressionsstrümpfen scheiden sich die Geister: während die einen sie bei keinem Training missen möchten, kommen andere gut ohne sie aus.

Mit welcher Hose laufen?

Genauso wie andere Kleidungsstücke, die man zum Laufen anzieht, sollten auch Hosen den Schweiß vom Körper ableiten und nach außen transportieren. Bei kurzen Laufhosen besteht die Wahl zwischen enganliegenden Modellen, die auch als Tights bezeichnet werden, und weiteren Modellen. Am besten probiert man aus, in welchem Modell man sich wohler fühlt. Der Vorteil bei Tights ist, dass an der Rückseite meistens eine kleine Tasche mit einem Reißverschluss eingearbeitet ist. Hier kann man z.B. den Autoschlüssel oder etwas Kleingeld für den Notfall sicher verwahren. Bei Tights gibt es meist nur eine kleinere, offene Tasche. Kurze Hosen kommen meist während der warmen Jahreszeit zum Einsatz, da man jedoch auch im Sommer nicht vor einem Schauer gefeit ist, sollte man sich besser für ein wasserabweisendes Modell entscheiden. Für die Übergangszeit eignen sich Hosen in ¾ Länge perfekt, bei kühlem Wetter sind lange, eng anliegende Hosen ideal. Wer bei jedem Wetter laufen gehen möchte, hat besser noch eine warme Thermohose im Schrank. Die meisten passionierten Läufer haben gleich mehrere Modelle zur Auswahl. Damit der Einkauf günstiger wird, nutzt man am besten die Rabatte für Mode, die Sportgeschäfte und der online Handel gewähren. Auch Vorjahresmodelle sind meist deutlich billiger zu haben als die Modelle der aktuellen Kollektion.

Die Oberbekleidung

Bei der Wahl der Oberbekleidung richten sich Läufer in der Regel nach dem Wetter. Für besonders heiße Tage eignen sich ärmellose Shirts. Wichtig ist bei den knappen Modellen, dass sie nicht reiben oder einschneiden. Viele Läufer entscheiden sich bewusst für lockere Mode beim Laufen, weil es dann seltener zu schmerzhaften Scheuerstellen kommt. Auch kurzärmlige T-Shirts aus atmungsaktivem Material hat jeder Jogger im Schrank. Im Herbst, Winter und Frühling hat sich das sogenannte Zwiebelprinzip bewährt. Bei kühlen Außentemperaturen ist Läufern zu Beginn des Trainings oft kalt, während man nach einigen Kilometern ins Schwitzen gerät. Wer mehrere Schichten übereinander trägt, kann seine Kleidung immer den äußeren Gegebenheiten anpassen. Für Minusgrade empfehlen sich spezielle Laufjacken. Mit einer normalen Jacke zu laufen, ist keine gute Idee. Dann staut sich nämlich die Nässe und man riskiert, beim Training eine Erkältung einzufangen. Zwar ist Laufbekleidung nicht ganz günstig, allerdings punktet sie auch mit speziellen Materialien. Weiche, fließende Stoffe und ein Material, dass Schweiß abtransportiert, tragen zum Wohlbefinden währende des Joggens bei. Laufmode besticht mit guter Passform und angenehmem Tragekomfort.